It’s alive. One.

Automobil gesehen leben wir in einer Zeit spätrömischer Dekadenz. Die Epoche ungetrübter Expansion ist vorbei, wir wissen, dass es nicht immer so weiter gehen wird. Rohstoffe, Klimawandel: kann jeder herunterbeten. Gleichzeitig nehmen wir alles immer selbstverständlicher hin. Anhand der Diskussion etwa um Benzinpreise kann man den Eindruck gewinnen, dass Auto fahren heute als Bürgerrecht verstanden wird, nicht als der Luxus, der es eigentlich ist. Dabei wird das Fahren selbst zum lästigen Beiwerk, vielmehr möchte man auch im Auto vernetzt sein und Katzenvideos twittern.

War früher alles besser? Als Autos noch Helden waren und Fahren zum Abenteuer werden konnte?

Oder wissen wir erst durch den Langweile des Alltags zu schätzen, was wir in der Vergangenheit nicht anders kannten?

Begeisterung für das Automobil als solches und nicht als Smartphone auf Rädern erscheint heute oft nicht mehr zeitgemäß. Doch das muss die Leidenschaft nicht trüben, sie schaut wahrscheinlich nur öfter in die Vergangenheit. Mit diesem Beitrag starte ich eine Serie. Sammle Projekte, Beiträge, Menschen, Schnipsel, Videos, Bilder, die zeigen, dass die Leidenschaft noch da ist.

Teil eins handelt von einem Briten, der eigentlich mehr Amerikaner ist, und eine Liebe zum ersten Porsche 911 entwickelt hat. Ja, das Video ist lang, kann damit aber helfen, die Feiertagslangeweile zu überbrücken. Und der Herr Walker ist sicher streitbar, man stelle sich nur die Reaktion eines deutschen Porsche-Klubs vor angesichts der Aussage, man könne alte 911 noch verbessern. Dafür entschädigen tolle Bilder, wunderschöne Autos und der großartige Soundtrack luftgekühlter Boxermotoren.

Leider verbietet mit wordpress an dieser Stelle das Einbinden von Videos der Plattform Reelhouse, aber ein Klick auf das Bild genügt.

UrbanOutlaw

MagnusWalker911
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2 Antworten zu It’s alive. One.

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